WEISSTANNENTURM

ORT: Kehl, Schwimmbadstraße / Altrheinweg
BAUZEIT: 2003
BAUHERR: Landesgartenschau Kehl 2004 GmbH
VERANTW. PROJEKTPARTNER: Langenbach
MITARBEITER: Göbert

 

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WEISSTANNENTURM KEHL

Die „Gärten der zwei Ufer“ in den Rheinauen bei Kehl und Strasbourg werden durch die einprägsame HORIZONTALE Figur einer STÄHLERNEN FUSSGÄNGER-BRÜCKE über den Rhein hinweg verknüpft. Der „WEISSTANNENTURM“ macht als zeichenhaftes VERTIKALES Bauwerk die Verbundenheit der „Gärten“ in der Zusammenschau von oben sichtbar.

Drei 38 m hohe WEISSTANNEN auf dem Grundriss eines gleichseitigen Dreiecks, stehen senkrecht wie im WALD.

„WEISSTANNENTURM“ mit ca. 44 m Gesamthöhe einer der höchsten Holzturmkonstruktionen des Schwarzwaldes / Deutschlands und erschliesst eine Plattform in 35 m Höhe. Die Treppenläufe mit ca. 210 Weisstannen-Block-Stufen umgreifen den Turm von außen, erklettern die Eckpodeste im jeweiligen Höhen-Rhythmus von 2,25 m.

Nicht erst die Aussicht nach Erreichen der höchsten Plattform ist das Ereignis, sondern der PROZESS des AUFSTEIGENS und stetigen weiten SCHAUENS.

Die Silhouette des „dreieckigen“ Bauwerks verändert überraschend ihr jeweiliges „Gesicht“, ihre Strukturen, Texturen, Durchsichtigkeit, Schwere oder Leichtigkeit je nach Standort des Betrachters.

Holzeinsatz: rd. 100 m³ Weisstannenholz.

Statisches Gesamtsystem ist ein in der Erde eingespannter vertikaler Kragarm in der Form des räumlichen Stabwerkes; mit Statiker Peter Lenz und Adress Wirth aus Emmendingen und Freiburg.